Digital Health Literacy for Disadvantaged Adults

Erasmus+ Adult EducationCooperation partnerships in adult educationID: 2021-1-DE02-KA220-ADU-000033418
EC Contribution
€302,345
Consortium Size
5 orgs
Start Year
2021
Summary

Die Digitale Gesundheitskompetenz (oder Digital Health Literacy) ist die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen aus computergestützten Quellen zu suchen, zu finden, zu verstehen und zu bewerten und das gewonnene Wissen anzuwenden, um ein Gesundheitsproblem anzugehen oder zu lösen. Es wurde sich auf das Projekt beworben, da die Pandemie zu Erkenntnis geführt hat das viele Bürger nicht ausreichend über Ihre digitalen Gesundheitskompetenzen informiert sind. Somit konnten sich Fehlinformationen verbreiten und EU Bürgern fehlte die Fähigkeit sich in der Online – Informationslandschaft zu bewegen. Die Folge davon ist die Verbreitung von unzuverlässigen Nachrichten, das wachsende Misstrauen der Bürger gegenüber Institutionen und gleichzeitig eine Überlastung der Gesundheitsdienste, die zwischen dem Informationsbedürfnis der Bürger und den unklaren Informationen, die im Netz kursieren, vermitteln müssen. Dies wird besonders dringend und wichtig in einer so heiklen Phase wie der Massenimpfung von Menschen in allen europäischen Ländern. EU hat sich dem "dem Schutz von Gesellschaften, Bürgern und Freiheiten vor hybriden Bedrohungen, einschließlich Fehlinformationen und Desinformationsaktionen" in der strategischen Agenda 2019-2024 verschrieben

Objectives

Das Projekt hat als allgemeine Ziele die Verringerung der digitalen Gesundheitskompetenzlücke, die zu sozialer Ausgrenzung führen kann, die Einbeziehung von potenziell gefährdeten Zielgruppen und die Entwicklung neuer Fähigkeiten, die zu einer besseren sozialen und gesundheitlichen Versorgung führen können, zuerst für den Einzelnen und später für die Gemeinschaft.Weitere Projektziele sind folgende: 1) Definition eines Rahmens für digitale Kompetenzen im Gesundheitswesen (DigCompHealth), um Erwachsenenbildnern die Planung und das Vorschlagen von Trainingswegen zu erleichtern, die flexibel sind und auf die Bedürfnisse der vielfältigen Zielgruppen der Erwachsenenbildung eingehen. 2) Entwicklung und Testierung eines modularen und gemischten Trainings, der auf dem vorherigen Rahmenwerk basiert und darauf abzielt, die digitale Gesundheitskompetenz auf europäischer Ebene zu fördern, indem er sich auf die Verbreitung von positiven Prozessen des kollektiven Bewusstseins, Peer-Learning und Crowdsourcing konzentriert. 3) Bereitstellung einer Reihe von Schulungsinstrumenten (Schulungs-Toolkit), einschließlich einer "European Health Netiquette", einer Verhaltensregel mit Empfehlungen zur Förderung der Gesundheitskompetenz.

Activities

Das Projektarbeitsprogramm ist auf die effektive Erreichung der allgemeinen und spezifischen Ziele ausgelegt und umfasst alle dafür notwendigen Aktivitäten: kollektive Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung (PR1), Kompetenzrahmen und Schulungswerkzeuge (PR2 und PR3), Gesundheits-Netiquette zur Valorisierung, Nachhaltigkeit und Replizierbarkeit (PR3). PR2 und PR3 stellen die zentrale Phase des Projekts dar und bilden zusammen die markante Struktur, um die das gesamte Projekt aus andragogischer Sicht aufgebaut ist. Phase 1: Definition der (Un-)Trainingsumgebung und des Kompetenzrahmens (M1-M9) Im Laufen der ersten neun Monate des Projekts haben die Partner, neben dem Start der Projektaktivitäten aus technisch-administrativer Sicht, an der Produktion der ersten beiden konkreten Projektprodukte (PR) gearbeitet, die das Projekt vorsieht: die Plattform für kollektives Bewusstsein in der digitalen Gesundheit (PR1) und den Kompetenzrahmen der DigCompHealth Foundation (PR2). Obwohl auf zwei verschiedenen Ebenen, stellen beide ein unverzichtbares Element für die Durchführung der Trainings- und Forschungsaktivitäten dar, die zur Erreichung der operativen Ziele des Projekts unverzichtbar sind. In beiden Fällen schlägt das Projekt eine Methodik der partizipativen Gestaltung mit der aktiven Einbeziehung von Zielgruppen und Interessenvertretern von den ersten Monaten der Aktivität an vor, wobei die Vorschläge der Kommission zur Notwendigkeit der Entwicklung von Trainingsmodulen, die den Lernenden in den Mittelpunkt stellen und sowohl in Bezug auf die Art der Nutzung als auch auf die Modularität des Inhalts sehr flexibel sind, vollständig berücksichtigt werden. Phase 2: Entwicklung des methodischen Rahmens und der Tools (M10-M14) In dieser zweiten Phase, die 5 Monate dauert, werden die Tools und Richtlinien vorbereitet, um die Trainer in der Nutzung der zuvor vorbereiteten Ressourcen und deren Anwendung mit der Referenz-Zielgruppe auszustatten: Erwachsene in benachteiligten Verhältnissen (Patienten, ältere Menschen, Migranten, etc.). Der Abschluss dieser Phase wird mit einer transnationalen Schulung von 25 Pädagogen zusammenfallen, die dann als Multiplikatoren der vom Projekt vorgeschlagenen Innovation fungieren werden. Phase 3: Feldversuche (M15-M21) Von M15 bis M21 werden die Partner ihre Trainer bei den gemeinsamen Aktivitäten der Valorisierung der kollektiven Bewusstseinsplattform und der Validierung des Trainings-Toolkits betreuen. Gleichzeitig werden nützliche Daten für die Überarbeitung der Projektergebnisse und die Veröffentlichung der Dokumente gesammelt, die die Nachhaltigkeit des Projekts fördern. Phase 4: e-Health Netiquette in Europa (M22-M24) Innerhalb von PR3 wird es einen Teil geben, der sich mit der Erstellung eines Tools für die Nutzung des Projekts und der im Toolkit enthaltenen Werkzeuge beschäftigt. Die letzten drei Monate des Projekts sind der Verwertung der während des Projekts erzielten Ergebnisse gewidmet und deren Verbreitung durch die Organisation von Multiplikator-Veranstaltungen und die direkte Einbindung von politischen Entscheidungsträgern und allen anderen Beteiligten, die an der Unterstützung der Initiative interessiert sind, auch nach dem Ende des Förderzeitraums.

Impact

Auflistung der konkreten Projektergebnissen: • Platform for Collective Awareness on Digital Health • Technical development of the platform • Collection of good practices and resources for digital health literacy • DigCompHealth Foundation Framework • Development of the competence framework • Elaboration of training/learning video animated scenarios at DigComp Fundation level • DHeLiDA Training Toolkit • Production of the training toolkit • Local pilots of the training toolkit • Revision and translation in national languages • Production of the European Health Netiquette In Bezug auf greifbare Projektergebnisse erzielte DHeLiDA eine Online-Community von Anwendern im Bereich der digitalen Gesundheit zu generieren, die als Teil der kollektiven Bewusstseinsplattform des Projekts fungiert (PR1). Artikeln, Webseiten, Anwendungen, Schulungsressourcen, Rechtstexten und bewährten Praktiken in Europa und weltweit zum Thema "Digital Health Literacy" (PR1) wurden gesammelt und zur Verfügung gestellt, als auch die Entwicklung der ersten Digital Health Literacy Framework (DigCompHealth Foundation)erstellt [abgeleitet von DigComp 2.1, mit Anwendungsbeispielen für alle fünf Kompetenzbereiche auf der Basis-Kompetenzstufe (1-2)]. Ein modulares und gemischtes Trainingsprogramm von insgesamt 40 Stunden Dauer wurde entworfen und das Training erfolgte von Erwachsenenbildnern, Sozialarbeitern, Jugendbetreuern und all denjenigen (3 in jedem Land der Partnerschaft = 15 insgesamt, die wiederum jeweils 5 weitere Pädagogen schulen werden, für insgesamt 90 geschulte Pädagogen) genutzt, welche die sozialpädagogische Eingliederung von benachteiligten Gruppen unterstützten (PR3). Auf Grundlage der gesammelten daten wurden eine Gesundheits- Netiquette erstellt (PR3). Die Projektergebnisse (oder Project Results) sind (PR1) Crowdsourcing Platform on Digital Health Literacy, (PR2) DigCompHealth Foundation Framework und (PR3) DHeLIDA Training and sustainability Toolkit. Weitere Ergebnisse sind: Die schrittweise Weiterentwicklung der digitalen Gesundheitskompetenz, die für die Teilnehmenden zu einer größeren persönlichen Autonomie und Befähigung führt mit einer allmählichen Verbesserung der Lebensqualität. Darüber hinaus wird unter Berücksichtigung der Spezifität der Zielgruppe auch eine größere Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit der öffentlichen Gesundheit erreicht. Speziell unter dem Gesichtspunkt der Fähigkeiten haben alle, die an den Projektaktivitäten teilgenommen haben, die Möglichkeit bekommen - Fähigkeiten in Bezug auf Navigation, Informationssuche, Bewertung, Relevanz, Beteiligung und Zusammenarbeit in einem digitalen Gesundheitskontext zu entwickeln. Dabei offene Daten, mobile Geräte, Anwendungen und soziale Medien zu verstehen und bewusst und richtig einzusetzen, als auch gemeinsame, ethische, verantwortungsbewusste digitale Räume und Inhalte für Informationen und Austausch rund um das Thema Gesundheit zu schaffen und zu fördern.

Consortium (5)