Lehrer*innenbildung in Zeiten der Inklusion

Erasmus+ School EducationCooperation partnerships in school educationID: 2021-1-DE03-KA220-SCH-000024126
EC Contribution
€200,176
Consortium Size
7 orgs
Start Year
2021
Summary

Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf sieht in den verschiedenen europäischen Ländern und innerhalb der einzelnen Länder unterschiedlich aus, sowohl in Bezug auf d...

Objectives

Das Ziel bestand darin, einen Austausch auf internationaler Ebene herzustellen, um v.a. die Aus- und Weiterbildung der Lehrer*innen, die Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf unterrichten, in den verschiedenen Ländern zu beleuchten, zu vergleichen und um somit Rückschlüsse auf die Anforderungen an die Lehrkräftebildung ableiten zu können, insbesondere bezogen auf den in vielen europäischen Ländern gesetzlich verankerten Inklusionsauftrag. Zudem sollte die Ausbildung in Zusammenhang mit dem jeweiligen Schulsystem kritisch hinterfragt werden. Hierzu gehörten sowohl inhaltliche Aspekte wie Bildungspläne, Curricula u.ä. als auch organisatorisch-strukturelle Aspekte wie Zeitpunkt der Ausbildung, Ausbildungsdauer, förderschwerpunktspezifische versus inklusionsorientierte Anlage der theoretischen und berufspraktischen Phasen etc. sowie die Vernetzung theoretischer Phasen mit Praxisanteilen, die in unterschiedlichen Settings eingelöst werden. Der Austausch fand auf der Ebene der Ausbilder*innen sowie mit aktuellen Lehrkräften statt. Grundlegend wurde hier auch ein Netzwerk zum Aufbau bzw. Erhalt sonderpädagogischer Expertise in inklusiven Settings begonnen und es kam zu ersten länderübergreifenden Kooperationen.

Activities

Der Austausch fand anhand verschiedener kooperativer Treffen statt: digitale und persönliche transnationale Treffen im Rahmen des Projektmanagements zur Planung des Projektes. Videokonferenzen dienten der Bestandsaufnahme, mit dem Ziel das Berufsbild in den einzelnen teilnehmenden europäischen Ländern bzw. Regionen zu beschreiben, das jeweilige System der Aus- und Weiterbildung zu analysieren, die Praxisanteile zu bestimmen, die Fachspezifik der Ausbildung in den einzelnen Fachrichtungen (Sprache, Hören, Sehen, Geistige Entwicklung etc.) zu ermitteln bzw. die Ausbildungsinhalte zu erfassen. Zusätzlich fanden vier persönliche Treffen zum Projektmanagement statt, bei denen jeweils 1 Person (Ausnahme Luxemburg einmal 2) jeder Institution als Kerngruppe beteiligt waren. Als inhaltliche Vertiefung der kooperativen Partnerschaft und als Vorarbeit für die Ergebnisse fanden vier zwei- bis dreitägige Lern- und Austauschforen statt, die rotierend je einmal an jedem Teilnehmer*innenstandort ausgetragen wurden und sich unterschiedlichen Themenschwerpunkten widmeten (z.B. Mehrsprachigkeit in Luxemburg, Fachspezifität in Heidelberg). Dabei ging es auch um den Aufbau eines kooperativen Netzwerkes zur fachlichen Kooperation für die Vermittlung von fachrichtungsspezifischen bzw. inklusiven Ausbildungsinhalten und um die Vernetzung von Fachpersonen mit ähnlichen Schwerpunkten in der EU bzw. zum Kompetenztransfer durch Referenten für spezifische Inhalte (z.B. Beratung: PH Heidelberg - Ostbelgien) über EU-Grenzen hinweg.

Consortium (7)