DIYverse

Erasmus+ YouthCooperation partnerships in youthID: 2021-1-DE04-KA220-YOU-000028921
EC Contribution
€247,414
Consortium Size
6 orgs
Start Year
2021
Summary

Diversität ist kein Defizit, sondern eine Ressource, die uns auf allen Ebenen, lokal bis global, helfen kann, soziale Herausforderungen zu meistern. Das Projekt "DIYverse" setzte genau daran an, indem es dabei unterstützte, innerhalb von Bildungseinrichtungen der non-formalen Jugendbildung Strukturen aufzubauen, die Diversität bei Jugendlichen als Chance begreifen und diese aktiv fördern. Innerhalb des Projektes wurden zwei Projektergebnisse erarbeitet, die beide auf die Förderung von Diversität als Ressource abzielen. Dabei wurden zwei Themenschwerpunkte definiert: Förderung eines ressourcenorientierten Bewusstseins gegenüber Diversität und Förderung aktiven zivilgesellschaftlichen Engagements, insbesondere bei marginalisierten Jugendlichen. DIYverse hat zwei Zielgruppen angesprochen. Die primäre Zielgruppe waren Einrichtungen der non-formalen Jugendbildung und ihre Mitarbeitende. Die entwickelten Ergebnisse wurden so konzipiert, dass sie das pädagogische Portfolio und die Strukturen der Einrichtungen ergänzen und somit eine nachhaltige Wirkung bei der sekundären Zielgruppe der Jugendlichen entfalten. DIYverse animiert mit seinen Ergebnissen die zukünftige Generationen sich aktiv für ein friedvolles Miteinander einzusetzen.

Objectives

Das Projekt DIYverse wirkte auf verschiedenen Ebenen, stellt aber vor allem die persönliche Entwicklung und den Kompetenzerwerb von Einrichtungen der non-formalen Jugendbildung (primäre Zielgruppe) sowie den Jugendlichen (sekundäre Zielgruppe) selbst in den Fokus. Über die verschiedenen Projektinhalte wurden sie ermutigt und befähigt, sich aktiv auf lokaler und europäischer Ebene für eine offene Gemeinschaft einzusetzen. Für eine nachhaltige Stärkung und Förderung der Jugendlichen sowie deren Engagements lag der Fokus des Projektes auf den beteiligten Einrichtungen. Die entwickelten Projektergebnisse trugen dazu bei, dass die beteiligten Einrichtungen auch in Zukunft den Herausforderungen der Jugendbildung und somit der sekundären Zielgruppe der Jugendlichen gerecht werden, indem sie die drei Kernbereiche des Jugendsektors, nämlich Beteiligung, Begegnung und Befähigung, aktiv angingen. Das soziale Projektbüro (PR1) stärkt das Bewusstsein für Diversität als Ressource, da die sozialen Projektbüros sich vor allem an Jugendliche richten, die einen erschwerten Zugang zum Projektmanagement haben. Die Silent LABS (PR2) sensibilisieren für unsere gesellschaftliche Vielfalt und geben marginalisierten Gruppen eine Stimme.

Activities

Im Fokus des Projekts DIYverse standen die beiden Projektergebnisse, die beide auf ihre Art und Weise die beteiligen Partner und weitere Einrichtungen, insbesondere der non-formalen Jugendbildung über das Projektende hinaus unterstützen. Beide Produkte können als Erweiterung des jeweiligen Portfolios der Einrichtungen in ihrer Arbeit mit den Jugendlichen gezählt werden. Für die optimale Entwicklung und spätere Anwendung der beiden Projektergebnisse wurden wie geplant zwei Trainings (C1 & C2) umgesetzt. Die Trainings wurden genutzt, um die Fachkräfte der beteiligten Partner und somit die Partnerorganisationen selbst nachhaltig zu stärken. Neben der Sensibilisierung für Diversität als Ressource wurden gezielt die beiden Projektergebnisse in den Fokus gestellt. Die gemeinsame Auseinandersetzung mit den Projektergebnissen führte nicht nur zu einem Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmenden, sondern lieferte auch wichtige Erkenntnisse für die weitere Arbeit an den Ergebnissen. Zudem wurden insgesamt 4 multinationale Projektmeetings (M1-M4) umgesetzt, pro Partnerland eins. Neben der notwendigen regelmäßigen Abstimmung auf Projektebene wurden die physischen Treffen genutzt, um das Arbeitsumfeld der Partnerorganisationen besser kennenzulernen und sich international mit weiteren Stakeholdern zu vernetzen. Das Projektmanagement wurde durch regelmäßige, monatliche Online-Meetings (Jour Fix) ergänzt. Für die Verbreitung der Projektergebnisse wurden in jedem Land mehrere Multiplikationsveranstaltungen umgesetzt (E1-E4). In Absprache mit der NA wurden gezielt mehrere Multiplikationsveranstaltungen pro Land angegangen, um insbesondere das Silent LAB gezielt in verschiedenen Kontexten vorstellen zu können.

Impact

Innerhalb von DIYverse wurden zwei Projektergebnisse entwickelt, die sich an Einrichtungen der non-formalen Bildung richten und zur Verbesserung der Arbeit im Bereich der Jugendbildung beitragen werden. Ziel des gesamten Projektes und somit auch der beiden PRs war die Sensibilisierung für Vielfalt als Chance unserer heutigen Zeit und Gesellschaften. In PR1 wurde die Sensibilisierung auf institutioneller Ebene vorangetrieben, indem eine konkrete Handlungsmöglichkeit entwickelt wurde, wie Diversität als Ressource genutzt werden kann. In PR2 wurden Best-Practice-Beispiele für Vielfalt gesammelt bzw. das Tool genutzt, um marginalisierten Gruppen eine Stimme zugeben und somit zur Sensibilisierung der Gesellschaft beizutragen. Beide Leitfäden zeichnen sich neben der inhaltlichen Beschreibung der Tools noch durch die vier nationalen Beispiele aus. Die nationalen Beispiele bieten dabei nicht nur einen Mehrwert für die involvierten Partnerorganisationen, die dadurch die beiden Projektergebnisse auf ihre Bedürfnisse hin entwickeln und implementieren konnten, sondern dienen auch weiteren Organisationen der non-formalen Jugendbildung als Inspiration, die entwickelten Projektergebnisse nicht nur anzuwenden, sondern auch auf ihre Gegebenheiten anzupassen. Der Leitfaden zum Aufbau eines sozialen Projektbüros ermöglicht es zukünftig weiteren Jugendeinrichtungen die strukturellen und inhaltlichen Voraussetzungen für eine professionelle Begleitung von Jugendlichen im Bereich des Projektmanagements zu schaffen. Ein soziales Projektbüro erweitert die Möglichkeiten der Einrichtungen. Die Befähigung junger Menschen ihre eigenen Ideen in Projekte zu überführen, führt sowohl zu einem besseren Zugang als auch zu einer stärkeren Einbindung der Zielgruppe. Der Leitfaden zur Entwicklung eigener Silent LABs führt die Lesenden schrittweise durch die einzelnen Entwicklungsschritte. Die nationalen Silent LABs machen durch konkrete Anwendungsbeispiele das Tool greifbarer und zeigen zugleich die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten auf. Die Projektergebnisse und vor allem der dahinter stehende Entwicklungsprozess liefern nicht nur verständliche und anwendbare Tools für die Jugendbildung, sondern haben auch im Partnerkonsortium für die Weiterentwicklung der Kapazitäten und die Erweiterung des eigenen Portfolios geführt. Die durchlaufenen Prozesse und die entwickelten Teilergebnisse wie Steckbriefe der nationalen Projektbüros, Beschreibung der darin schon entwickelten Projekte oder eine Kurzübersicht der nationalen Silent LABs sind in einem Padlet festgehalten und ergänzen die beiden Leitfäden.

Consortium (6)