Fit für die europäische Jugendarbeitspraxis: Partizipation gestalten - digital/divers/hybrid

Erasmus+ YouthCooperation partnerships in youthID: 2021-1-LI01-KA220-YOU-000030384
EC Contribution
€1,697
Consortium Size
4 orgs
Start Year
2021
Summary

Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um auf die dringenden Bedürfnisse und Herausforderungen zu reagieren, die durch die Covid19-Pandemie und den daraus resultierenden abrupten Wandel in der Jugen...

Objectives

Das Ziel des Projekts war es, die durch die Covid19-Krise entstandenen Herausforderungen für Fachkräfte in der Jugendarbeit und Jugendbildung anzugehen. Durch die Pandemie ist die Notwendigkeit gestiegen, Beteiligungsangebote digital zugänglich zu machen, um jungen Menschen weiterhin Bildungschancen und Teilhabemöglichkeiten zu bieten. Im Zentrum des Projekts stehen vor allem die Fachkräfte aus der Jugendarbeit und -bildung, die in ihrer täglichen Arbeit haupt- oder ehrenamtlich engagiert sind. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf jenen Mitarbeiter:innen, die in der digitalen Welt noch nicht ganz zu Hause sind. Es geht darum, gerade ihnen die nötigen Kompetenzen und das Vertrauen zu vermitteln, digitale Beteiligungsformate erfolgreich einzusetzen. Dies umfasst z.B. auch Fachkräfte, die in der Integration arbeiten. Neben diesen erfahrenen Kräften richtet sich das Projekt auch an die nächste Generation von Fachleuten in der Jugendarbeit und -bildung, die sich aktuell in Ausbildung oder im Studium befinden. Ihnen allen soll die Möglichkeit geboten werden, digitale Werkzeuge und Plattformen kennenzulernen und anzuwenden, um die Teilhabe und Bildungschancen junger Menschen in einer immer digitaler werdenden Welt zu fördern.

Activities

Im Folgenden werden die Projektaktivitäten in chronologischer Reihenfolge aufgelistet: TPM 1 (FEB 2022) Aufgrund coronabedingter Reisebeschränkungen fand im Dezember 2021 ein erstes Online-Kick-Off-Meeting statt. Im Februar wurde das Projekt dann mit einem Kick-off-Treffen in Liechtenstein gestartet, bei dem das aha – Tipps & Infos für junge Leute Gastgeber eines Planungstreffens war. Dabei war es besonders wichtig, dass alle Projektbeteiligten sich besser kennenlernen und eine Dynamik entwickeln. Vertreter:innen von Jugendbildungsorganisationen aus Liechtenstein, Österreich, Belgien und Deutschland trafen sich, diskutierten und erarbeiteten die nächsten Schritte des Projekts über zwei Tage hinweg. C1 (APRIL 2022) In Tübingen fand ein Lernworkshop statt, der als Plattform für gegenseitiges Lernen diente, wobei theoretische Inputs als Grundlage dienten. Der Schwerpunkt lag auf der digitalen Jugendbeteiligung, dem zentralen Thema im Rahmen des Projekts. Die Teilnehmer:innen hatten die Gelegenheit, ihr Wissen zu erweitern und sich über bewährte Methoden auszutauschen. Das Treffen bot eine ideale Möglichkeit, um sicherzustellen, dass wir alle auf denselben Wissenstand sind und eine gemeinsame Sprache entwickelten. Zudem haben wir uns intensiv mit dem Antrag beschäftigt und daran gearbeitet ein gemeinsames Bild vom Projektergebnis zu entwickeln. TPM 2 (MAI 2022) - Online Im Rahmen eines Online-Meetings lag der Fokus vor allem auf der Evaluierung digitaler Tools sowie deren Testings im Kontext unseres Projekt. Des Weiteren haben wir uns mit Fragen des Projektmanagements befasst. Dies umfasste Aspekte wie Zeitplanung und die Organisation der nächsten Lernaktivität (C2). C2 (OKT 2022) Beim Design-Thinking-Prozess in Dornbirn wurden Fachkräfte und junge Expert:innen aus Deutschland, Liechtenstein und Österreich zusammengebracht. In dieser kreativen Arbeitsatmosphäre stand die Entwicklung von Ideen und Prototypen für das Projekt im Mittelpunkt. Dabei wurden verschiedene kreative Methoden angewendet, um die Vielfalt der Perspektiven und Erfahrungen der Teilnehmer:innen bestmöglich einzubeziehen. Die Teilnehmer:innen brachten ihre unterschiedlichen Hintergründe und Fachkenntnisse ein, um innovative Lösungen für die Herausforderungen der digitalen Jugendbeteiligung zu erarbeiten. Dieser Prozess ermöglichte es den Teilnehmer:innen, über den Tellerrand hinauszuschauen und neue Ansätze zu erkunden, wodurch am Ende des Workshops konkrete Prototypen und Ideen entstanden, die einen wesentlichen Beitrag für die weitere Entwicklung und Ausrichtung des Projekts leisteten. Finetuning Workshop (DEZ 2022) Im Workshop in Dornbirn haben wir die Ergebnisse aus unserer Lernaktivität (C2) gemeinsam mit Fachleuten der Jugendarbeit aus Deutschland, Österreich und Liechtenstein konkretisiert. Es war uns wichtig, Rückmeldungen zu den geplanten Projektergebnissen zu erhalten und diese weiter zu präzisieren. Als Resultat dieses Workshops haben wir einen Ansatz entwickelt, der darauf abzielt, die geplanten Ergebnisse aus der Perspektive der Zielgruppe zu betrachten. Wir möchten (weniger digital affinen) Erwachsenen, die Faszination für die digitalen Tools erlebbar machen und die Perspektive von Jugendlichen und ihre Begeisterung für Tools in den Entwicklungsprozess einbeziehen. Dabei setzen wir auf interaktive Elemente wie Quizze und praktische Anwendungen, um die Beteiligung und das Engagement der Jugendlichen zu fördern. Insgesamt hat der Workshop dazu beigetragen, unsere geplanten Projektergebnisse weiter zu verfeinern und sicherzustellen, dass sie den Bedürfnissen und Interessen der Zielgruppe entsprechen. TPM 2 - Präsenz (DEZ 2022) Am ersten Tag unseres Treffens in Dornbirn haben wir zunächst einen Rückblick auf die erste Hälfte des Projekts vorgenommen, um die erzielten Fortschritte und Meilensteine zu evaluieren. Anschliessend haben wir unsere Zeitpläne überprüft und aktualisiert, um sicherzustellen, dass wir weiterhin auf Kurs sind und unsere Ziele effizient verfolgen. Des Weiteren haben wir die bisherigen Antragsziele geprüft und analysiert, ob sie bereits erfüllt wurden. Gleichzeitig haben wir die Auswirkungen des Ausstiegs des Projektteampartners (IDP) diskutiert und Möglichkeiten zur Neuausrichtung der Zusammenarbeit erörtert. Ein bedeutender Aspekt dieses Treffens war auch die Evaluation unserer bisherigen Zusammenarbeit. Dabei haben wir die Stärken und Schwächen identifiziert und Verbesserungsmöglichkeiten eruiert, um unsere Teamarbeit zu optimieren. Ein Blick auf die Finanzen rundete den ersten Tag ab. Am zweiten Tag haben wir uns mit den Ergebnissen des Projekts beschäftigt und die Aufgaben für die weitere Bearbeitung verteilt. Besonders im Fokus stand die Planung der Lernmobilität C3, bei der wir organisatorische Details festgelegt haben. Des Weiteren haben wir ein Brainstorming für unser Multiplier Event im Oktober durchgeführt, um Ideen zu sammeln, wie wir die Ergebnisse unseres Projekts effektiv präsentieren und verbreiten können. C3 (MÄRZ 2023) In Stuttgart fand ein weiterer Lernworkshop statt, bei dem wir uns intensiv mit den vorläufigen Ergebnissen des Projekts auseinandersetzten. Dabei wurden die bisherigen Erkenntnisse reflektiert und darauf aufbauend weitere Entwicklungen vorgenommen. Besonders wertvoll war das Feedback der externen Teilnehmer:innen (Fachkräfte der Jugendarbeit), da sie neue Perspektiven und Einsichten einbrachten, die uns halfen, unsere Arbeit zu verbessern und die nächsten Schritte zu planen. Ihre Rückmeldungen ermöglichten es uns, unsere Ansätze zu überdenken und sicherzustellen, dass unsere Massnahmen optimal auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppe abgestimmt sind. Letztendlich trug dieser Workshop dazu bei, die Qualität unserer Arbeit zu steigern und den Erfolg des Projekts voranzutreiben. TPM 3 (JUNI 2023) Das Treffen in Friedrichshafen hatte mehrere Ziele. Zunächst stand das Kennenlernen des Veranstaltungsortes unseres bevorstehenden Multiplier Events im Mittelpunkt. Dabei haben wir uns einen Überblick über die Räumlichkeiten verschafft und uns mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut gemacht. Es wurde zudem ein provisorisches Programm für den „Marktplatz“ sowie das Abendprogramm besprochen. Die digitalen Tools vom Marktplatz und die Methodik wurden ebenfalls festgelegt. Ein wichtiger Punkt auf unserer Agenda war auch die Klärung offener To-Dos und die Festlegung der Verantwortlichkeiten. Dadurch haben wir sicherstellen können, dass jeder weiss, was zu tun ist und wer für welche Aufgaben zuständig ist. Zudem wurde ein Budget angelegt, um die finanziellen Aspekte des Multiplier Events im Blick zu behalten. Es war uns ausserdem ein Anliegen, ein Meeting mit der Technikerin sowie der Catering-Zuständigen vor Ort abzuhalten, um weitere Details und logistische Aspekte zu besprechen. Webinare (OKT 2023) Um unser Wissen zur digitalen Jugendbeteiligung zu teilen und die Projektergebnisse zu verstärken, riefen wir eine Webinarreihe ins Leben, bestehend aus drei 1,5-stündigen Webinaren auf der Plattform Zoom. Unser Hauptaugenmerk lag darauf, praxisnahe Wege aufzuzeigen, wie digitale und hybride Beteiligungsprozesse erfolgreich gestaltet werden können. In den Webinaren wurden folgende Schwerpunkte behandelt: _ Dream Team. Jugendliche einbinden: Plane deinen Beteiligungsprozess _ All About Digitale Jugendbeteiligung: Worauf muss ich achten? _ Join the Tool Jungle. Expedition Digitale Jugendbeteiligung Multiplier Event (OKT 2023) Am 25. Oktober organisierten wir ein hybrides Multiplier Event im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen, um unsere Projektergebnisse zur digitalen Jugendbeteiligung zu verbreiten. Dieses Event markierte den Höhepunkt des Projekts und hatte zum Ziel, sowohl die Bedeutung als auch die praktische Umsetzung der digitalen Jugendbeteiligung zu präsentieren und zu diskutieren. Eine Frage, die im Mittelpunkt stand, lautete: Digitale Jugendbeteiligung – Was ist das, wie gehe ich es an und worauf muss ich achten? Dabei wurde besonders betont, wie wichtig es ist, die Meinungen und Bedürfnisse junger Menschen zu berücksichtigen und sie sowohl in physischen als auch digitalen Kontexten aktiv am Partizipationsprozess zu beteiligen. Bei der Planung des Events lag uns besonders daran, die Teilnehmenden aktiv einzubinden. An den interaktiven "Marktständen" konnten sie die Tools direkt vor Ort ausprobieren und praktische Erfahrungen sammeln. Dabei wurden datenschutzkonforme Tools vorgestellt und angewendet. Unser Ziel war es, eventuelle Bedenken bezüglich der Nutzung neuer Tools abzubauen und die Teilnehmenden dazu zu ermutigen, diese später in ihrem Arbeitskontext mit jungen Menschen einzusetzen. Darüber hinaus präsentierten Expert:innen aus der Jugendarbeit in Deutschland, Österreich und Liechtenstein „Good Practice“-Beispiele zur digitalen Jugendbeteiligung. Den Teilnehmenden wurde ausreichend Raum für den Austausch geboten, um wertvolle Erkenntnisse zur praktischen Umsetzung der digitalen Jugendbeteiligung im Alltag zu sammeln. Die Interaktion zwischen den Teilnehmer:innen förderte das Verständnis für erfolgreiche Strategien und stärkte den Dialog sowie den Ideenaustausch. TPM 4 (Feb 2024) Vom 22. bis 23. Februar fand das vierte und letzte Transnational Project Meeting in Feldkirch statt. Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf der Evaluation des Projekts, wobei die Highlights-und-Lowlights-Methode zum Einsatz kam. Zudem wurden unsere "Learnings" zu den Projektinhalten und zur Zusammenarbeit besprochen. Der zweite Tag war dem Thema Follow-Up gewidmet. Mit Unterstützung eines externen Moderators führten wir ein Brainstorming durch, bei dem wir den Sinn und Zweck sowie unseren gemeinsamen Nenner definierten. Online-Meetings Im Verlauf des Projekts wurden regelmässig Online-Meetings abgehalten, um verschiedene Aspekte des Projektmanagements zu klären, wichtige Entwicklungen und Arbeitsfortschritte zu besprechen. Zusätzlich wurden Arbeitsgruppen-Meetings organisiert, die nach spezifischen Arbeitsinhalten aufgeteilt waren. Diese Treffen dienten dazu, eine effektive Zusammenarbeit innerhalb des Teams zu gewährleisten, Ideen auszutauschen und Arbeitsaufgaben zu koordinieren. Durch diese regelmässigen Treffen konnten wir sicherstellen, dass das Projekt effizient voranschreitet und die Projektziele erfolgreich erreicht werden können.

Impact

Im Verlauf des Projekts wurden die geplanten Projektergebnisse angepasst. Ein wesentlicher Grund hierfür war der Ausstieg des belgischen Projektpartners. Durch diesen Verlust fehlte uns die wertvolle Expertise ihrer Mitarbeiter, was eine Neuausrichtung notwendig machte. Zusätzlich mussten wir unsere Ressourcen neu verteilen, um die Projektziele weiterhin erfolgreich zu verfolgen. Nach intensivem Austausch mit unserer Zielgruppe in verschiedenen Lernaktivitäten und partizipativen Prozessen konnten wir zudem feststellen, dass unser ursprünglich geplantes Konzept zur Umsetzung, welches die Erstellung eines transnationalen Lehrplans mit Seminarplänen (PR1) sowie die Entwicklung einer Seminar-Box mit digitalen Kommunikationsstrategien, Planspielen und weiteren Instrumenten zur e-Partizipation (PR2) beinhaltet, nicht den Anforderungen entspricht. Diese Erkenntnis, zusammen mit dem Rückzug eines Projektpartners, hat uns dazu veranlasst, alternative Wege zu evaluieren, die besser auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Zielgruppe abgestimmt sind. Es stellte sich heraus, dass unsere Zielgruppe innovative Lehrmethoden wie Webinare und interaktive Lernelemente (PR1) sowie eine informative, bedürfnisorientierte Webseite (PR2) präferiert. Diese Erkenntnisse waren von entscheidender Bedeutung für die Anpassung und Weiterentwicklung unseres Projekts, um sicherzustellen, dass wir den Mehrwert und Nutzen für unsere Zielgruppe bieten können. PR 1: Insbesondere Personen, die weniger vertraut mit digitalen Medien sind, benötigen einen unkomplizierten Zugang zu digitalen Tools. Sie möchten schnell eine klare Übersicht erhalten und leicht verständliche Einführungen in wichtige Themenbereiche erhalten. Das Curriculum wird nun als ein "Lernpfad" betrachtet, der gut mit den geplanten Projektergebnissen in unserem Antrag vereinbar ist. Aufgrund dieser Erkenntnisse erschien es angemessen, anstelle eines formellen Lehrplans interaktive Lernelemente, wie kurze Videos und Quizze zu den wichtigsten e-Partizipations-Themen zu erstellen. Diese Elemente wurden mit PR 2 verknüpft. Auf diese Weise stärken und ergänzen sich beide Projektergebnisse gegenseitig. Umgesetzt wurden folgende Lernelemente: _Kurzvideo zum Thema: Jugendliche Expert:innen: Wie erleben Jugendliche Online-Meeting? _Kurzvideo zum Thema: Was meinen Jugendliche? Junge Menschen erklären „e-parti“ und wie man die volle Jugendbeteiligung nutzen kann. _Quiz zum Thema: Was weisst du über Jugendbeteiligung? _Checkliste zum Thema „Vermeidung von Technikproblemen – was kannst du tun?“ Um unsere Bemühungen zu ergänzen, haben wir die Webinarreihe "Digitale Jugendarbeit" ins Leben gerufen, bestehend aus drei 1,5-stündigen Webinaren auf der Plattform Zoom. Unser Fokus lag darauf, zu vermitteln, wie digitale und hybride Beteiligungsprozesse erfolgreich gestaltet werden können, um eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Jugendlichen zu ermöglichen und dabei Tools und Methoden anzupassen, die ihrer Lebenswelt entsprechen. Die folgenden Themenschwerpunkte wurden behandelt: _ Dream Team. Jugendliche einbinden: Plane deinen Beteiligungsprozess _All About Digitale Jugendbeteiligung: Worauf muss ich achten? _Join the Tool Jungle. Expedition Digitale Jugendbeteiligung www.erasmus.li/wp-content/uploads/2023/09/Webinarreihe_Digitale-Jugendbeteiligung.pdf Für einen Einblick in die detaillierten Abläufe der Webinare die Anhänge beachten. PR2: Die Seminar-Box mit digitalen Kommunikationsstrategien, Planspielen und anderen Tipps und Tools zur e-Partizipation (PR 2) wurde durch eine umfangreiche Webseite ersetzt: www.e-parti.eu Die Webseite beinhaltet fünf Hauptbereiche, welche nachstehend genauer erläutert werden: _Was ist e-parti? Der Bereich bietet dem/der Nutzer:in einen Einstieg in das Thema Digitale Jugendbeteiligung. Hierbei wird erläutert was man unter e-Partizipation versteht, welche Vorteile sie mit sich bringt und welche Formen es gibt. Unser Ziel ist es, dass unsere Zielgruppe die volle „Beteiligungspower“ aktiviert, in dem sie ausreichend Fachwissen erlangen, um junge Menschen gleichberechtigt und mit gesamter Entscheidungsmacht in Beteiligungsvorhaben einbeziehen. _Wie beginnen? Ob strukturelle Beteiligungsformen, projektbezogene oder offene – jedes Beteiligungsvorhaben erfordert passende Massnahmen. Bei der Auswahl der Beteiligungsform sind die richtigen Fragen und die Kenntnis über die verschiedenen Bausteine eines Beteiligungsprozesses wichtig. Mittels Good Practice Beispielen lernen Fachkräfte der Jugendarbeit andere Beteiligungsprozesse kennen und können sich inspirieren lassen. _Digitale Tools Die Tools-Sammlung ist das Kernstück der Webseite. Rund 50 verschiedene digitale Tools sind mittels Steckbrief aufgeführt, wobei die wichtigsten Funktionen, der Zugang, Tipps, Kosten, Datenschutz, Altersfreigabe und Good Practice Beispiele beschrieben sind. Zudem findet man direkte Links zu Tools und passenden Tutorials. Besonders wichtig, war es uns eine Suchfunktion einzurichten, mit welcher man zeitsparend das passende Tool für das eigene Beteiligungsvorhaben finden kann. _Worauf achten? Wenn es um digitale Jugendarbeit geht, gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten. Der Bereich "Worauf achten" bietet wertvolle Tipps und Ratschläge, um Jugendliche auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten. Wir legen besonderen Wert auf den Aufbau gesunder und respektvoller digitaler Beziehungen und zeigen auf, wie man sich in der Online-Kommunikation richtig verhält, um positive Beziehungen zu entwickeln. Der Schutz persönlicher Daten ist ein weiteres zentrales Thema. Wir informieren über Datenschutz und zeigen, wie man seine persönlichen Informationen online sicher verwaltet. Gleichzeitig ermutigen wir Jugendliche, ihre Rechte in Bezug auf Datenschutz zu kennen und auszuüben. Zudem betonen wir die Bedeutung eines Plan B. Unvorhergesehene Situationen können auftreten, daher ist es wichtig, flexibel zu sein und alternative Lösungen zu finden, wenn digitale Projekte oder Aktivitäten nicht wie geplant verlaufen. _Über das Projekt Im Bereich "Über das Projekt" erfährt der/die Nutzer:in mehr über unser Engagement in der digitalen Jugendarbeit und lernt das Projekt und unsere Organisationen kennen. Hier werden die Ziele, die Zielgruppen und auch der Projektprozess genauer erläutert. Multiplier Event: Am 25. Oktober führten wir im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen ein hybrides Multiplier Event durch, um die Ergebnisse unseres Projekts zur digitalen Jugendbeteiligung zu präsentieren. Dieses Event markierte den Höhepunkt des Projekts und hatte zum Ziel, sowohl die Bedeutung als auch die praktische Umsetzung der digitalen Jugendbeteiligung zu vermitteln und zu erörtern. Die zentrale Fragestellung war: Digitale Jugendbeteiligung – Was ist das, wie kann sie umgesetzt werden und welche Aspekte sind dabei zu beachten? Vernetzung: Besonders erfreulich war der Vernetzungsaspekt des Multiplier Events, der sich als voller Erfolg erwies. Die Teilnehmenden waren intensiv im Austausch und neue Bekanntschaften wurden geschlossen. Ein weiteres erwähnenswertes Ergebnis ist die IBO Messe in Friedrichshafen (20. März 2024), die laut Aussagen der Veranstalter:innen aus unserem Multiplier Event hervorgegangen ist. Sie konnten vor Ort konkrete Kontakte knüpfen und liessen sich von der Organisation des Events inspirieren. Im Rahmen der IBO Messe wurde der 1. Internationale Fachtag zur Stärkung der Jugendbeteiligung unter dem Motto: „Jugend engagiert euch! Aber wie?“ durchgeführt. Das aha Liechtenstein und Dornbirn durften als Teil der Arbeitsgruppe mitwirken und ihre Expertise einbringen. In die Workshopreihe zum Thema: „Welche Jugendbeteiligungsformate geben Antworten auf die heutigen Herausforderungen?“ durfte sich das Projekt FITDDJI mit dem Fokus auf digitale Jugendbeteiligung und der Webseite e-parti.eu einreihen. Des Weiteren hatten wir am 16. Mai die Möglichkeit die Webseite e-parti.eu beim der Langen Nacht der Partizipation (LaNaP) in Dornbirn vorzustellen. Die Lange Nacht der Partizipation ist ein Kooperationsprojekt des Büros für Freiwilliges Engagement und Beteiligung, der FH Vorarlberg, der Stadt Dornbirn, dem Verein Jugend Dornbirn sowie der Polytechnischen Schule Dornbirn. Dabei konnten wir einige Fachkräfte erreichen, welche positives Feedback zum Projekt äusserten. https://www.langenachtderpartizipation.at/?portfolio=jugendbeteiligung-von-analog-bis-digital Durch die Teilnahme und den aktiven Beitrag an der "Jahresveranstaltung Jugend in Aktion 2024" von movetia in Bern konnten die Projektergebnisse ebenso verbreitet und die Vernetzung in die Schweiz ausgebaut werden.

Consortium (4)